Vertuschung durch die GEW

Die GEW-Rhein-Neckar Heidelberg hat eine Veranstaltung zum Thema „Kinderarbeit in Palästina“ mit unserem Mitglied Dr. Shir Hever abgesagt. Vorausgegangen war der auf die GEW ausgeübte Druck von einem Staatsbeamten, dem Antisemitismusbeauftragten Dr. Michael Blume. Mit der Absage der Veranstaltung versagt die Gewerkschaft darin, ihren Auftrag in einem demokratischen Staat nach dem Grundgesetz zu vertreten und die Meinungsfreiheit zu gewähren. Sollen die Stimmen der arbeitenden palästinensischen Kinder zum Schweigen gebracht werden, während die GEW anderen Kindern Stimmen verleiht?

Die GEW agiert als deutsche Gewerkschaft gegen eine jüdische Person, weil er zu einer Organisation gehört, die BDS unterstützt. Der BDS-Aufruf wurde von mehreren Gewerkschaften auf der Welt unterstützt, die sich mit palästinensischen Gewerkschaften und anderen Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft solidarisieren. Dr. Michael Blume hat sich die Hoheit angemaßt zu beurteilen, wer ein „richtiger“ und wer ein „falscher“ Jude ist. Dass die Jüdische Stimme nicht seine Einstellung teilt, reicht dem christlichen Rabbiner, ihr ein Koscher-Zertifikat zu verweigern. Dass die GEW sich diese nicht anderes als antisemitische Einstellung zu eigen macht, werden wir nicht schweigend hinnehmen…

Hier der vollständiger Beitrag der Jüdischen Stimme

25. November 2022: Interview mit Shir Hever mit acTVism Munich


Siehe auch:
Dr. Michael Blume – eine Traditionslinie deutschen Wütens von Clemens Messerschmid,geschrieben in Ramallah, besetzte Gebiete, im November, 2022