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BDS-Kampagne führt zu Abwahl der Studierendenvertretung

Nach erfolgreichem Misstrauensvotum ist die aktuelle Studierendenvertretung der Hertie School abgewählt. Neuwahlen sollen noch im März stattfinden.
Mit einer Mehrheit von 312 Stimmen (52 Prozent) haben sich die Studierenden der Berliner Hertie School entschieden, der aktuellen Studierendenvertretung „Hertie Student Representation“ (HSR) formal das Vertrauen zu entziehen. Das hat die Hertie School am 14. März in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Die Wahlbeteiligung habe bei rund 70 Prozent gelegen.

Vorausgegangen war eine am 4. März durch die HSR mit den Stimmen von elf gewählten Vertreterinnen und Vertretern verabschiedete Resolution. Darin wurde die formale Unterstützung einer Kampagne der sogenannten Boycott, Divestment and Sanctions-Bewegung (BDS) zugesichert. Die BDS formuliert einen Apartheid-Vorwurf und ruft dazu auf, Israel akademisch, kulturell und wirtschaftlich zu boykottieren, um das Land nach eigenen Angaben „von ihrer expansionistischen und Menschenrechte verachtenden Politik“ abzubringen. Als Reaktion auf die Resolution hatten sowohl die Hochschulleitung als auch Studierende scharfe Kritik geübt und sich gegen eine Vereinnahmung gewehrt…

Vollständiger Beitrag – Forschung und Lehre – 16.03.2026