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USA verhängen „Terror-Sanktionen“ gegen UN-Berichterstatterin und Internationalen Strafgerichtshof

Nachdem die UN-Menschenrechtsbeauftragte US-Technologiekonzerne in Schreiben vor einer möglichen Beihilfe zum Völkermord in Gaza gewarnt hatte, forderten diese die US-Regierung zu Sanktionen auf.

Beamte des Weißen Hauses haben laut einem Bericht von Reuters vom 6. Februar „Sanktionen wie gegen Terroristen” gegen Beamte des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) und die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, verhängt, um Vermögenswerte einzufrieren und Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen zu sabotieren.

Laut Interviews, die Reuters mit US- und UN-Beamten sowie den sanktionierten Personen geführt hat, versucht Washington, den IStGH wegen Ermittlungen zu Kriegsverbrechen der USA und Israels zu bestrafen. Die Bemühungen, gegen die Vereinten Nationen und den IStGH vorzugehen, erfolgten auf expliziten Wunsch von mindestens zwei US-Technologieunternehmen, die an Israels Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen beteiligt sind.

Big Tech verdient am Genozid

Laut Reuters wandten sich die Tech-Konzerne an das Weiße Haus, nachdem sie Briefe von Albanese erhalten hatten, in denen sie gewarnt wurden, dass sie zu „groben Menschenrechtsverletzungen“ durch Israel im Gazastreifen und im besetzten Westjordanland beitragen. Im Juli 2025 hatte die UN-Sonderberichterstatterin einen umfangreichen Bericht über Unternehmen veröffentlicht, die von dem Völkermord in Gaza profitieren und ihn somit ermöglichen. Zu diesen gehören u.a. Alphabet, Amazon, Caterpillar, Chevron, Hewlett-Packard, IBM, Lockheed Martin, Microsoft, Google und Palantir…

Vollständiger Beitrag – Occupied News – 10.02.2026