Veranstaltungskalender
Antisemitismus in Deutschland — historisch bis aktuell
7. Mai 2024
Dienstag, 7. Mai 2024 — 19.00 Uhr
Referent: Johann Weng (Osnabrück)
Ort: Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Str. 92, Stadtbahn Dragonerstraße, Kleiner Saal
Referent: Johann Weng (Osnabrück)
Ort: Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Str. 92, Stadtbahn Dragonerstraße, Kleiner Saal
Johann Weng ist langjähriges Mitglied der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und Vorsitzender der DPG-Regionalgruppe Osnabrück.
Die deutsche und europäische Geschichte kennt viele Ereignisse und Formen des Antisemitismus. Jahrhunderte lang prägte der christliche Antijudaismus ein negatives Bild vom Judentum. Im 19. und 20. Jahrhundert dominierten biologistische und rassistische Theorien, später führte der nationalsozialistische Judenhass zu millionenfacher Vernichtung.
Über viele Jahre durchgeführte wissenschaftliche Untersuchungen belegen das Vorhandensein eines breiten Spektrums von antisemitischen Vorstellungen in der deutschen Bevölkerung. Besonders im Zusammenhang mit den Gazakriegen der letzten 20 Jahre häufen sich in der Politik und den Medien Berichte über den stark „zunehmenden Antisemitismus.“
Seit dem 7. Oktober 2023 ist dies besonders intensiv verbunden mit der Diskussion um den „antiisraelischen“, „islamischen“ und den „importierten“ Judenhass.
Aber ist das Antisemitismus? Es werden mehrere Antisemitismusdefinitionen und deren Eignung erörtert. Beispiele aus der Berichterstattung zum Gazakrieg und zu den „Skandalen“ um die documenta und die Biennale aktualisieren den Vortrag.
Hannover
