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»Damit ermöglicht die Allianz Völkermord und Apartheid«

Auf der Hauptversammlung der Allianz SE in München will eine Kampagne gegen die Unterstützung von Israels Verbrechen durch den Konzern protestieren
Interview: Matthias Monroy

Seit wann gibt es eigentlich wieder physische Hauptversammlungen bei der Allianz? Viele große Firmen haben die ja während der Corona-Pandemie virtuell abgehalten.

Es ist die erste Hauptversammlung, die wieder in Präsenz stattfindet. Andere Unternehmen machen das aber schon seit 2022 wieder.

Versicherungen zu verkaufen ist ja erst mal nichts Schlechtes. Was will die Kampagne »Keine Allianz mit Völkermord«?

Die Allianz-Versicherungsgruppe hat dieses Image, extrem freundlich und zuverlässig zu sein – einer der bestangesehensten Versicherer weltweit. Aber was viele nicht wissen: Allianz ist vor allem ein Finanzdienstleister. Das heißt, sie investieren das Geld, das sie durch die Versicherung bekommen, in viele verschiedene Unternehmen. Und zum Beispiel sind sie die einzige Versicherung, die in alle 15 Waffenproduzenten investiert, die an Israel liefern. Damit ermöglicht die Allianz den Völkermord und Apartheid, die Israel vorgeworfen werden.

Welche Rüstungsfirmen sind das und über welche Beträge sprechen wir?

Insgesamt investieren sie umgerechnet 426 Millionen Euro in Waffenproduzenten. Das sind etwa Elbit Systems, Lockheed Martin, Leonardo, Rheinmetall und viele weitere. Statt nachhaltige und ethische Investionen zu machen, finanzieren sie damit Krieg, Völkermord und ökologischen Zusammenbruch…

Interview in Gänze – nd JOURNALISMUS VON LINKS – 05.05.2026