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Aktuelles zu Gaza

Kein bisschen Frieden

Trumps Gaza-Plan ist politisches Schauspiel. Europa muss stattdessen auf die Vereinten Nationen und palästinensische Selbstbestimmung setzen.
Der unlängst in Davos offiziell von Donald Trump gegründete „Friedensrat“ tauchte erstmals im „20-Punkte-Plan“ für Gaza auf. Der hatte in erster Linie das Ziel, den israelischen Militäreinsatz mit seinen desaströsen Folgen für die Zivilbevölkerung in Gaza nach zwei Jahren zu beenden. Welche Rolle der Friedensrat spielen könnte, blieb allerdings ebenso vage wie viele weitere Details. Diese Unschärfe schlug sich auch in der UN-Resolution nieder: Resolution 2803 ist handwerklich wohl die schlechteste, die der Sicherheitsrat je beschlossen hat, und entfernt sich in weiten Teilen von völkerrechtlichen Grundlagen und diplomatischen Sprachregelungen.
Nach einem bemerkenswerten Erfolg – der Freilassung aller israelischen Geiseln – zeigten sich in Gaza schon bald die Schwachstellen des Plans. An der Lebensrealität der Menschen dort änderte sich wenig: kein Wiederaufbau, kaum humanitäre Versorgung und weiterhin faktisch geschlossene Grenzen. Und vor allem kein Ende des Krieges: Seit Beginn des „Waffenstillstandes“ wurden fast 500 Palästinenser getötet, davon über 100 Kinder…

Vollständiger Beitrag – IPG / René Wildangel – 29.01.2026