Kassel: Di 12.12. Buchvorstellung Hundert Jahre Heimatland? Judentum und Israel zwischen Nächstenliebe und Nationalismus

Buchvorstellung – Rolf Verleger (Psychologe und ehem. Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden Deutschlands)

Hundert Jahre Heimatland? Judentum und Israel zwischen Nächstenliebe und Nationalismus. Ffm. 2017.
am Dienstag, den 12.12.2017 um 19 Uhr im KulturSaal des Café Buch-Oase, Germaniastr. 14 in Kassel-West.
Eintritt: FREI – Spenden willkommen
War die Gründung des jüdischen Staats Israel in Palästina 1948 endlich die Lösung der “Judenfrage“?
War nicht von vornherein klar, dass dies nur durch Vertreibung und Enteignung der arabischen Bevölkerung zu erreichen war?
Dieser Konflikt fand und findet nicht nur vor Ort statt, sondern wird auch hierzulande ausgetragen, in den jüdischen Gemeinden ebenso wie in der bundesdeutschen Politik. Können jüdische Bürger Europas gleichzeitig den in ihren Heimatländern geltenden Menschenrechten und dem Staat Israel gegenüber loyal sein?
Verzweifelt über israelische Menschenrechtsverletzungen, verblüfft über das Vogel-Strauß-Verhalten deutscher Politiker und aufgrund der jüdischen Tradition seiner Familie sucht Rolf Verleger die Ursachen der heutigen Situation und spürt verlorengegangene Alternativen nach:
Im Judentum des Zarenreichs, wo Religiosität, Sozialismus und Nationalismus Wurzeln schlugen, im Zusammentreffen dieser Strömungen mit dem britischen Empire, der Furcht Europas vor dem “jüdischen Bolschewismus” und den Nazi-Verbrechen.
Rolf Verleger hält ein leidenschaftliches Plädoyer: für die bewahrenswerte jüdische Tradition und für die unveräußerlichen Rechte aller Menschen.
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