Tübingen: 8. – 20.11.2015 Haft ohne Anklage – eine Ausstellung zur Administrativhaft

Ausstellungseröffnung – 08.11.2015, 15.00 Uhr, Österbergstraße 2, Tübingen (Schlatterhaus) mit einem Grußwort von Felicia Langer – israelische Menschrechtsanwältin und Trägerin des alternativen Nobelpreises und einer thematischen Einführung durch Mitglieder von Handala e.V.

„Jeder Mensch, der einer straftbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“
Artikel 11 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Die wissenschaftlich fundierte Ausstellung ‚Haft ohne Anklage – Rechtsbruch Widerspruch Ungewissheit‘ erläutert die kaum bekannte Praxis der Administrativhaft, so wie sie vom Staat Israel angewendet wird – keine Anklage, kein Gerichtsverfahren, verlängerbar auf unbestimmte Zeit – sie erklärt die damit verbundenen Rechtsbrüche; verdeutlicht, wie durch Hungerstreiks Widerstand geleistet wird und zeigt die Auswirkungen auf die palästinensische Gesellschaft und den Friedensprozess.

Die Ausstellung wurde von StudentInnen der Philipps-Universität Marburg erarbeitet.

Ausstellungseröffnung – 08.11.2015, 15.00 Uhr, Österbergstraße 2, Tübingen (Schlatterhaus) mit einem Grußwort von Felicia Langer – israelische Menschrechtsanwältin und Trägerin des alternativen Nobelpreises und einer thematischen Einführung durch Mitglieder von Handala e.V.

Die Ausstellung ist geöffnet vom 8. – 20.11.2015
Mo., Di., Mi., Fr.: 8-12 Uhr, Mi.: 13-16 Uhr.

Am Do, den 12.11. um 20 Uhr findet eine Begleitveranstaltung statt:
„Kinder in israelischer Haft“
Vortrag mit Ulrike Vestring, Frauenwege Nahost
Ausstellung ab 18 Uhr geöffnet!

Veranstalter: AK Palästina TÜ (Arbeitskreis der ESG), Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Verein Arabischer Studenten und Akademiker TÜ